"Alles, was gegen die Natur ist, hat auf Dauer keinen Bestand"
:-)
Dies soll ein kleiner Einblick über meine Einstellung zum Hund und der Natur sein.
In dieser übersättigten Welt da draußen gibt es zahlreiche kuriose Ansichten, was die Sichtweise, Erziehung und den Umgang mit Hunden betrifft. Ob es die antiautoritäre Erziehung, die Rudelstellungstheorien, die Dominanzgeschichte, wilde Gesetzesentscheidungen über Rassehunde oder verrückte Videos und Geschichten im Netz sind, spielt dabei keine Rolle, weil es wie ein Nebel durch unseren Kopf zieht und den jeweiligen Menschen da draußen in seinen Entscheidungen verunsichert.
Wir Menschen verlernen immer mehr unseren natürlichen Instinkten zu vertrauen, ihnen zu folgen und aus dem Bauch heraus zuhandeln.
Beeindruckend sind die Jungs in den Großstädten, die auf der Straße leben und den ganzen Stress ruhig und gelassen mit ihren Hunden meistern. Und das alles ohne Leinen oder Hilfsmittel. Sie leben einfach jeden Tag zusammen und kämpfen quasi ums Überleben. Doch auch hier wird es wie überall schwarze Schafe geben.
Ich glaube nicht an Dominanz ausgerichtete Beziehungen, wo ständig Konflikte gesucht werden müssen, um Macht zu demonstrieren, wie in einer Diktatur. Ich finde es zu dem unfair, alles zu ignorieren und nur das Positive zu sehen und zu bestätigen, genauso, wie nur zu lieben und tolle Sachen zu befürworten. Ich entferne mich von allem Extremen, schaue mir alles genau an und ziehe das Nützliche daraus.
Nach nun mehreren Jahren als Dogwalker in der freien Wildbahn haben mir die unzähligen Hunderunden all das bestätigt. Den Verstand abschalten und mit dem Herzen und Bauch zu führen und den Moment zu leben, denn Hunde tun dies auch.
